Film "Kein Land für niemand"
Wie es zu dem Film kam
Die Idee zu Kein Land für Niemand entstand 2022 aus dem dringenden Bedürfnis der Regisseure Max Ahrens und Maik Lüdemann, den erstarkenden rechtsextremen Tendenzen in Politik und Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Ihre persönlichen Erfahrungen – darunter eine Mittelmeerrettungsmission und akademische Auseinandersetzungen mit dem Thema Flucht und Migration – führten zu dem Entschluss, einen Film zu schaffen, der aufrüttelt, dokumentiert und zum Handeln bewegt.
Was als Filmidee begann, entwickelte sich schnell zu einem außergewöhnlichen Gemeinschaftsprojekt: Sea-Eye, Sea-Watch, United4Rescue, German Doctors, PRO ASYL und das Mennonitische Hilfswerk schlossen sich an, um das unabhängige Filmprojekt aktiv zu unterstützen. Gemeinsam vereinen sie ihre Kräfte, um mit diesem Film ein starkes zivilgesellschaftliches Zeichen gegen Abschottung, Gleichgültigkeit und rassistische Narrative zu setzen. Kein Land für Niemand ist damit nicht nur ein Dokumentarfilm, sondern auch ein Ausdruck solidarischer Bündnispolitik – ein kulturelles Gegengewicht zur politischen Kälte der Gegenwart.
Buchvostellung
»Carla Hinrichs schreibt mit einer Dringlichkeit, die ihren politischen Schmerz in eine poetische Analyse verwandelt.« Samira El Ouassil
Buchvorstellung Lilly Bogenberger “Narbenmädchen“
“Narbenmädchen“
meet & greet mit „rumgetrieben“ (Lilly Bogenberger und David Weichelt), Moderation Lilly von klartext_mit_lilly
Global Womans General Strike
„Wir nehmen Platz“ – Sit-in am Starnberger Kirchplatz
Anlässlich des Internationalen Frauenstreiks am 9. März setzen auch Frauen in unserem Landkreis ein sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Gewalt an Frauen. Unter dem Titel „Wir nehmen Platz“ laden die Organisatorinnen um den Verein gemeinsam.demokratisch.bunt e.V. zu einem Klappstuhl-Sit-in am Kirchplatz ein.
Der Internationale Frauenstreik macht weltweit auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam: Frauen verdienen im Durchschnitt weiterhin weniger als Männer, leisten den Großteil unbezahlter Sorgearbeit, sind häufiger von Altersarmut betroffen und erleben immer noch täglich strukturelle Benachteiligung sowie Gewalt, Angst und Unsicherheit. Trotz jahrzehntelanger Fortschritte ist echte Gleichstellung noch lange nicht erreicht. Mit der Aktion „Wir nehmen Platz“ fordern die Frauen in unserem Landkreis symbolisch und sichtbar ihren rechtmäßigen Platz in Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt ein. Das gemeinsame Sit-in mit mitgebrachten Klappstühlen steht für Präsenz, Solidarität und den Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe.
Alle, die sich beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, am 9. März ab 12:00 Uhr zum Kirchplatz zu kommen, einen Klappstuhl mitzubringen und sich in Lila, Violett oder Pink zu kleiden – den Farben der Frauenbewegung. Plakate und kreative Beiträge sind ausdrücklich willkommen.
Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen: Wir nehmen Platz – für Gleichstellung, Respekt und eine gerechte, sichere Zukunft.
Gelebte Demokratie
Bürgersprechstunde mit dem Bürgermeister Patrick Janik
Anmeldung unter 08151/772-101
https://www.starnberg.de/buergerservice-verwaltung/aktuelles/news/buergersprechstunde-am-10022026
Lesung Demokratie am Limit
„Demokratie am Limit?“ – Lesung mit SPIEGEL-
Nr.1-Bestsellerautor Marc Raschke in Starnberg
„Linksradikal“, weil man das Grundgesetz verteidigt? Am Dienstag, 27. Januar, ist der Spiegel-Nr.-1-Bestsellerautor, Publizist und Politik-Influencer Marc Raschke im Rahmen seiner Lese-Tour zu Gast in der Schlossberghalle Starnberg. In einer Lesung mit anschließender Diskussion stellt er sein aktuelles Buch „Demokratie am Limit? Warum unser Vertrauen schwindet und wie wir es zurückgewinnen“ vor und spricht über den Zustand der demokratischen Debattenkultur in Deutschland.
In seinem Buch analysiert Raschke, wie sich rechte Narrative zunehmend in der gesellschaftlichen Mitte verankert haben – oft leise, anschlussfähig und jenseits klarer Parteigrenzen. Dabei richtet sich sein Blick nicht allein auf die AfD, sondern auch auf strukturelle Verschiebungen im öffentlichen Diskurs, die demokratische Werte unter Druck setzen und Vertrauen in politische Institutionen untergraben.
Raschke zeigt, warum die „Mitte“ zur Einflugschneise für autoritäre Denkweisen werden konnte – und welche Rolle Medien, politische Akteure und die Zivilgesellschaft dabei spielen. Zugleich ist „Demokratie am Limit?“ ein leidenschaftlicher Appell zur Selbstverantwortung: Demokratie, so Raschke, verteidigt sich nicht durch Empörung allein, sondern durch Haltung, Widerspruch und dauerhaftes Engagement im Alltag.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die die aktuellen politischen Entwicklungen besser verstehen und über Wege sprechen möchten, demokratische Kultur aktiv zu stärken – jenseits von Wahlkreuz, einmaliger Demonstration oder moralischer Bequemlichkeit.
Info Veranstaltung "Law and Order"
Law and order, wie Populisten den Sicherheitsbegriff missbrauchen
Info Tisch in der Wittelsbacherstrasse Starnberg
Info Veranstaltung mit Anwesenheit verschiedener Bürgermeisterkandidat:innen aus Starnberg
Podiumsdiskussion
Wir laden ein zu einer offenen Diskussion über Strategien gegen Politikverdrossenheit
Ausstellung in der Schlossberghalle
Wir feiern den 75. Geburtstag des Grundgesetzes mit einer Ausstellung. Damit setzen wir ein positives Zeichen. Unsere Verfassung garantiert uns eine Vielzahl an Rechten, die wir für selbstverständlich halten.